VipSchmuck

VipSchmuck
Ich liebe Schmuck und kann gar nicht genug davon bekommen. Wichtig ist für mich aber, dass Schmuck auch ausgefallen ist und dass nicht an jeder Ecke jemand steht, der meinen Schmuck trägt.

Schmuck aus Tafelsilber

Sicherlich habt Ihr das auch schon gesehen. Immer öfter wird Schmuck aus Tafelsilber angeboten. Da gibt es Armspangen, Kettenanhänger und vieles mehr aus Silbergabeln, Löffeln, Tortenschaufel und dergleichen. Die Schmuckstücke haben ja schon was ganz besonderes. Vor Jahren bin ich über diesen Schmucktrend auf einem Weihnachtsmarkt gestoßen und habe mir damals gleich eine Armspange aus einer Gabel gekauft. Natürlich habe ich in der ersten Zeit viele Blicke auf mich gezogen, weil sich keiner vorstellen konnte, dass dies Form des Schmucks hip sein soll.

Ich wollte mehr

Kommen wir nochmals auf den Schmuck aus dem Tafelsilber zurück. Nachdem auf fast jedem Markt dieser Schmuck angeboten wird und ich mit meiner Armspange keine Blicke mehr auf mich ziehen kann, wollte ich mehr. Von meiner Oma bekam ich einiges an Tafelsilber geschenkt, das ich so aber nicht nutzen wollte. Kurzerhand habe ich mir überlegt, das wird meine neue Schmuckkollektion. Ich habe mir also einen Goldschmied gesucht, der meine Wünsche und Ideen in die Tat umsetzen sollte. Zum eine habe ich mir aus Teelöffeln Ohrhänger und aus einer Tortenschaufel eine Halsspange machen lassen. Es folgten dann noch ein paar Armspangen aus Löffeln und Gabeln. Das besondere an meiner Kollektion ist aber, dass alle Schmuckstücke ganz individuell graviert sind. Auf der Halsspange ist ja dank der Tortenschaufel ausreichend Platz. Also habe ich hier nicht lange überlegt und mir ein Bild von meinen Hund gravieren lassen. Auf den Ohrhängern sind die Namen und Geburtsdaten meiner Kinder und auf den Armspangen habe ich weitere wichtige Augenblicke für mich in einer Gravur festgehalten. Jetzt habe ich wieder den ausgefallenen Schmuck, den ich schon immer wollte. Viele Leute sprechen mich jetzt ganz gezielt darauf an und wollen mehr zu den Bildern und Daten wissen. Ich überlege nun, ob ich aus mehreren Teilen mir eine Kette machen lasse, die ich locker um die Hüften schlingen kann. Natürlich muss das auch wieder graviert werden. Mal sehen, was mir hier noch so einfällt.
Trotz angeblichem Sommer vor der Haustür verleitet das Wetter draußen nicht zum Verweilen im Freien. Also was tun? Gerade am Wochenende quengeln die kleinen Kinder, weil pure Langeweile sie quält. Warum also nicht einmal ein wenig altmodisch sein, und einmal ein wenig Schmuck selber machen?

Kaum Vorbereitung, geringe Kosten
Gesagt, getan. Schnell sind alle Schubladen durchsucht und alle benötigten Materialien gefunden, alles bereit gelegt, schnell noch ein Kaffee bzw Kakao gekocht und schon kann es losgehen. Das Praktische hierbei ist mit Sicherheit die Tatsache, dass alle möglichen Materialien, die eventuell einige Tage später in der Mülltonne gelandet wären, ohne Probleme benutzt werden können. Unter anderem fanden sich unter den verwendeten Materialien dann uralte Kugeln aus Holz, Wolle und andere Fäden und Ähnliches.

Viel Spaß beim Basteln
Was eigentlich nur als Überbrückung für die Langeweile einer halben Stunde geplant war, entwickelte sich relativ schnell zu einer tagesfüllenden Aufgabe entwickelt. Denn auch ich muss zugeben, dass nach der ersten fertigen Kette und dem ersten fertigen Armband Freude aufkam. Die Chance, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, musste genutzt werden. Und auch die Tatsache, dass meine Kinder jedes selbstgemachte Sckmuckstück lobten und liebten, und sah es noch so merkwürdig aus, sorgte für immer weiter steigende Motivation. Mit ähnlicher Motivation gingen meine beiden Kleinen ans Werk und schufen, ebenso wie ich, einzigartige Kunstwerke. Am Ende des Tages waren alle bereitgelegten Materialien beinahe restlos verschwunden, der Esstisch dafür mit selbstgemachten Schmuckstücken übersehen. Diese werden nun nach an die Kinder im Kindergarten und in der Nachbarschaft verschenkt, aber natürlich behält auch jeder von uns ein einzigartiges, selbstgemachtes Schmuckstück.
Ich gebe es ganz offen zu: Ich kannte mich nie mit Schmuck aus und brach bei einem geschenkten Schmuckstück auch nicht in Freudentränen aus, sondern blieb ungerührt stehen. Irgendwann hatte das auch meine Mutter verstanden und schenkte mir keinen Schmuck mehr, sondern nur noch Uhren, denn, alles, was Recht ist, aber ohne Zeit und somit auch ohne Struktur, kann man nun wirklich nicht leben. So trug ich also immerhin meine zeitlos klassisch gestylten Damenuhren und hatte zur Beruhigung meiner Mutter doch noch etwas Feminines an mir, bis jedoch meine Uhren sich wirklich gegen mich verschworen und streikten.

Sie blieben einfach stehen. Mehrmals landeten meine Uhren beim Juwelier und Uhrenmacher und ich bekam sie mit überzeugten Beteuerungen wie “Nein, die Batterie ist es nicht, die hatten wir schon ausgetauscht”, “Der Uhr fehlt gar nichts” oder “Sie läuft einwandfrei” wieder zurück, verbunden mit einem etwas vorwurfsvollen Blick, dass es wohl an meiner schlechten Behandlung und mangelnden Zuwendung gegenüber den Uhren liegen müsse. Doch ein, zwei Wochen später verabschiedete sich die Uhr schon wieder in die Zeitlosigkeit.

Schnell verdrängte ich abergläubische und esoterische Gedanken, die sich mir aufdrängten, ob es wohl an meiner gestörten elektromagnetischen Aura oder Ähnlichem lag, sich die Uhren gegen mich verschworen hatten oder …? Nein, Thema Uhr und Schmuck endgültig erledigt…

… Bis vor ein paar Jahren, man glaube es nicht, ich voller Rührung eine goldene Halskette mit dem Sternzeichen meines gerade geborenen Sohnes in der Hand hielt und ich offensichtlich genau in jenem Moment in den Kreis der empfänglich-sentimentalen Schmuckbesitzer emporschwebte. Endlich verstand ich den Sinn von Schmuck, sich schmücken, sich und andere wertschätzen, Schönheit und Individualität zu unterstreichen. Ich habe außerdem meinen persönlich wertvollsten Schmuck für mich entdeckt und zwar den, den mir meine Kinder selber basteln, seien es geknüpfte Armbänder, aufgefädelte Halsketten oder der letzte Schrei bei uns zu Hause: gefilzte Haarbänder, eine Gemeinschaftsproduktion meiner 4-jährigen Tochter und ihrer Mutter… individuelle, absolut unverwechselbare Einzelstücke und einfach urcool zum Tragen.
Ringe lassen nach landläufiger Auffassung den Beziehungsstatus erkennen, da Verlobungsringe am Ringfinger der linken und Trauringe am entsprechenden Finger der rechten Hand getragen werden. Weit verbreitet ist weiterhin die Umwandlung des Verlobungsringes am Tag der Hochzeit in einen Trauring, indem ein Juwelier das Heiratsdatum eingraviert und der Träger den Ring an die andere Hand steckt. Heute ist der Erwerb neuer Ringe zum Hochzeitstermin gegenüber der Weiterverwendung der Verlobungsringe beliebter. Vollkommen sicher ist das Ringtragen als Ausdruck des Beziehungsstatus jedoch nicht, da es auch in Deutschland andere Traditionen gibt.

Im Judentum war der Ring ursprünglich ein Gegenstand, den der Mann seiner künftigen Ehefrau am Tag der Verlobung übergab. Heute tragen auch jüdische Männer Verlobungsringe und Trauringe. Jüdinnen und Juden stecken den Verlobungsring an den Ringfinger der linken Hand, während sie den Trauring auf dem Mittelfinger derselben tragen. Die linke Hand ist dem Herzen näher als die rechte, sodass sie Beziehungsstandringe grundsätzlich an dieser tragen. Dass ein Jude keinen Ring trägt, weist ihn allerdings nicht immer als ungebunden aus. Schließlich ist das Tragen von Schmuck am Versöhnungstag und am neunten Av – nach orthodoxer Sicht auch an den kleineren Fastentagen – verboten. Ob das Verbot auch für den Verlobungsring beziehungsweise den Trauring gilt, wird unterschiedlich gehandhabt.

Neben Ringen gibt auch die Bindung eines Dirndl Auskunft über den Beziehungsstand seiner Trägerin. Eine ringfreie Hand mit einer rechts gebundenen Schleife bedeutet, dass die Trägerin zwar in einer festen Beziehung lebt, sich aber noch nicht verlobt hat. Moderne Frauen binden die Dirndlschleife nicht erst nach ihrer Hochzeit, sondern bereits beim Verschenken ihres Herzens rechts. Eine links gebundene Schleife in Verbindung mit einem Verlobungsring deutet nicht etwa darauf hin, dass die Frau mit ihrer Beziehung unzufrieden ist und nach einem neuen Mann sucht. Sie drückt vielmehr aus, dass die Dirndlträgerin zu den Traditionalistinnen gehört, die ihre Schleife erst nach der Hochzeit rechts binden.
Modeschmuck ist für jeden erschwinglich

Bereits seit Tausenden Jahren wird von den Menschen Schmuck getragen. Wussten Sie, dass die schmückende Wirkung eine untergeordnete Rolle spielte und Schmuck stattdessen als Statussymbol getragen und als Zahlungs- und Tauschmittel eingesetzt wurde? Zu jener Zeit wurden die Schmuckstücke überwiegend aus Naturmaterialien, beispielsweise aus Perlen, Schneckenhäusern, Muschelschalen, Steinen und Federn hergestellt. Heute dagegen sind andere Materialien gefragt. Zur Herstellung von Modeschmuck werden heute vergoldeter oder versilberter Edelstahl, Leder und weitere hochwertige Materialien eingesetzt.

Vor allem bei Frauen weckt glitzernder Schmuck, die Lust schön zu sein. Viele Frauen können gar nicht genug Schmuck besitzen. Preiswerter Modeschmuck ist besonders bei Frauen jeden Alters beliebt. Ringe, Ketten, Armbänder, Broschen und Ohrschmuck sind zu den verschiedensten Outfits zu kombinieren, der auch im Alltag getragen werden kann. Für jeden Typ können Sie für wenig Geld wunderschönen Modeschmuck erwerben, der Ihre Persönlichkeit unterstreicht. Neben dekorativen Einzelstücken können Sie komplette mehrteilige Modeschmuck-Sets erwerben, mit denen Ihre Outfits stilvoll komplettiert werden. Modeschmuck ist in den verschiedensten Variationen erhältlich. Lassen Sie Ihren Geschmack entscheiden und tragen Sie zu Ihrem formalen Büro-Outfit schlichten Modeschmuck und zum festlichen Abendkleid glitzernde, elegante Schmuckstücke.

Schmuck ist zu keiner Zeit nur von Frauen getragen wurden. Auch Männer tragen immer öfter neben ihrem Ehering zusätzlichen Schmuck, um ihr Outfit zu ergänzen. Sie haben die Wahl zwischen modischen Ohrringen und Piercing-Schmuck aus Edelstahl sowie zwischen eleganten oder sportlichen Armbanduhren mit Armbändern aus hochwertigem Echtleder oder einfach nur aus Kunststoff. Als passende Ergänzung zu den Ohrringen werden Ihnen Ketten aus Silber und aus Metalllegierungen offeriert. Kinder dürfen sich ebenfalls über eine große Auswahl an farbenfrohen Schmuck freuen. Speziell für die Mädchen, bei denen noch kein Loch für einen Ohrring gestochen wurde, sind Ohrclips mit niedlichen, farbenfrohen Tiermotiven, beispielsweise Marienkäfern, Schmetterlinge und Schildkröten im Angebot. Ihre Tochter darf sich wie eine Prinzessin fühlen.
Schmuck ist seit Menschengedenken ein Anliegen der Körperkultur. Gut zugegebenermaßen vornehmlich der weiblichen Körperkultur. Doch im Laufe der Evolution hat auch hier die Entwicklung nicht Halt gemacht und der Mann hat den Körperschmuck für sich entdeckt. Zumeist zwar dezenter als das weibliche Geschlecht, jedoch ist der Schmuckstatus hier über den traditionellen Ehering hinaus gekommen.

In erster Linie beim männlichen als auch beim weiblichen Schmuck, das Schmuckstück selbst als individuelles Statement der Persönlichkeit. Damit hat das Schmuckstück, genau wie der Ring in seinen vielen Bedeutungen: Ehe, Verlobung, Freundschaft usw., seine ganz persönliche Message des Trägers. Wir wollen die Umwelt an unseren innersten Empfindungen teilhaben lassen. Und wer kennt nicht die berühmt berüchtigten Namensketten, die der Träger mit sich herumträgt und sie Bände spricht.

Heute geht der Schmucktrend zwar weiterhin dahin, daß ein einzelnes Schmuckstück als Statement getragen wird. Eine auffällige Kette, beispielsweise mit sehr großen einzelnen Perlen an einer einzelnen Kette oder Schnur, wird zum wahrem Eyecatcher, wenn die Kleidung dazu dezent gewählt wird und nur den Hintergrund dazu bildet. Insgesamt gilt beim Schmucktrend “Weniger ist mehr”. Ketten werden filigraner und variieren in unterschiedlichen Längen. Die modebewusste Frau trägt die feine Goldkette, in klassischem Gelb oder Weißton oder in warmem Roségold, bis zum Dekolleté mit einem Ring, Herz oder einem anderen zarten Anhänger versehen.

Dieser Trend setzt sich auch bei Ringen und Armreifen durch. Die Goldtöne werden untereinander gemischt und das zarte Thema behauptet auch hier seinen Anspruch auf Understatement. Bei den Ringen gilt allerdings immer noch die Marilyn Monroe Devise: Diamonds are a Girls’ best friend. Hier dürfen Schmucksteine in ihrer speziellen Bedeutung nicht fehlen. Einzige Ausnahme bilden die Ohrringe: hier wird bunt gemischt und jedes ausgefallene Stück zeigt das persönliche Statement. Zu sehen sind diese aktuellen Trends beispielsweise auf der Inhorgenta in München oder auf der MIDORA in Leipzig.
Schon zu Beginn des Jahres 2015 zeigte sich, dass die Mode den einen oder anderen Trend der vergangenen Jahre bzw. Jahrzehnte wieder aufnimmt. Inzwischen hat sich auch herauskristallisiert, was für Jahrzehnte das sind: Bei der Mode sind es die 1950er Jahre und bei den Accessoires, insbesondere beim Schmuck sind es die 1960er Jahre. Das bedeutet was zu Petticoats und luftigem Unterrock trendig war zu tragen, ist nun auch wieder angesagt. Es ist aus diesem Grund ein Fehler gewesen, wenn Ihre Großeltern die Schmuckstücke, die aus der Mode gekommen zu sein schienen zur Einschmelze gegeben oder anderweitig verkauft haben.

60er Look kommt wieder

Sie als die Enkel der Urgesteine aus den 1960er Jahren wären nun froh um diese Schmuckstücke und wären damit voll im Trend der Zeit. Allerdings ist es kein Fehler statt alt aufgetragenes jetzt neu zu kaufen, denn die aktuellen Schmuckstücke sind natürlich nur ein wenig von den 1960er Jahren angehaucht, ansonsten mit modernen Elementen versehen. Besonders beliebt ist in der aktuellen Sommersaison auch der naturverbundene Vintage Look. Besonders beliebt sind auch die filigranen Armbänder in Roségold beim Damenschmuck. Gold tritt hier mehr und mehr in den Hintergrund, ebenso wie die allzu großen Statementketten. Während die Pastellfarben bei der Sommermode 2015 verschwunden sind, werden Sie sehen, dass die Schmuckmode hier ein bisschen hinterherhinkt, was aber einen schönen Kontrast bewirkt. Denn Lachsfarben, ebenso wie hellblau oder hellviolett geben beim aktuellen Schmuck den Ton an.

Uhr vs. Smartphone

Ein Schmucktrend ist auch wieder zurück, und zwar die Armbanduhr. Lange Zeit schien es ja so, dass die Uhrenindustrie scharfe Konkurrenz bekommen hatte durch die Smartphones. Denn die darin integrierte Uhr genügte den meisten Verbrauchern und viele verabschiedeten sich in den letzten Jahren von ihrer Armbanduhr. Jetzt scheinen die edlen Bänder aus Leder oder Kunststoff mit dem hochwertigen Zeitmesser wieder mehr Aufmerksam zu erlangen. Vor allem überdimensional große Uhren, welche größer zu sein scheinen als das Handgelenk, liegen voll im Trend.
2015: Das Jahr des Piercings

Die 90er des 20. Jahrhunderts haben den besonderen Körperschmuck “Piercing” zur größeren Popularität verholfen und sie tauglich für den Alltag gemacht. Diese Leidenschaft wird 2015 neu entfacht, denn mit den neuen Piercing-Trends wird nicht nur die Haut des Trägers verschönert.

Die Haare werden gepierct

Wer sich mit einer feschen Schmuck-Idee präsentieren will, sollte die eigene Frisur mit einigen Piercings versehen. Einige Promis, wie Rita Ora zum Beispiel, hängen diese in ihr Haar, da sie nach dem Tragen einfach wieder entfernt werden können. Sie werden wie klassische Ringe über die einzelnen Strähnen gezogen und halten von alleine. Vor allem Zöpfe und Flechtfrisuren können mit dem Schmuck versehen werden. Sie präsentieren sich nicht nur als Ringe. Edelsteine, Blumen und Totenköpfe werden in den Haaren immer öfter getragen, doch dominiert der punkige Style mit Ringen in verschiedenen Größen, meist aus dem Material Edelstahl, da diese auch mit Haarpflegemitteln und Haarspray zusammen genutzt werden können. Die auffälligen Ringe wiegen nicht einmal viel und können mit dem Bohemian Style, der 2015 Männer und Frauen in stylische Hippie-Kleidung packt, kombiniert werden.

Zurück zum Metall

Während 2005 bis 2014 immer mehr Leute Tattoos und buntes Haar trugen, helfen Designer wie Laura Mulleavy dem Körperschmuck wieder auf die Sprünge. Fake-Piercings können im Vergleich zur herkömmlichen Variante für einzelne Outfits und Styles genutzt werden. Dank dieser Möglichkeit muss der Haut kein Schaden zugefügt werden, da selbst Septum, Zungenpiercing und Nase mit dem Körperschmuck versehen werden können. Je nach Typ lassen sich die Imitate auch nach dem stressigen Büroalltag sofort einsetzen, um so auf der Party zu funkeln. Einige Imitate sind sogar aus purem Gold oder Silber, Titan ist nicht beliebt aufgrund der Wirkung beim Tragen.
In diesem Jahr bleibt es prunkvoll und die Schmucktrends überraschen mit jeder Menge Raffinesse.
Das Edelmetall Gold, in Rosé, Rot oder Gelb zählt 2015 zu den Stars, allerdings in filigranem Design, mit Anhängern verziert, in Kombination mit Karbon, Keramik, Titan oder Stahl und im Stil der 60er Jahre.

Individuell und nachhaltig

Naturmaterialien, wie Holz, Federn und Stein repräsentieren Nachhaltigkeit und Öko-Chic.
Individualisierte Schmuckstücke mit Handgravuren und klassische Brillantringe in Form von Einsteinern werden in diesem Jahr in Zeiten von Niedrigzinsen zur profitablen Wertanlage. Schmucksteine in Hellviolett oder Lachs werden 2015 sandgestrahlt, sodass die begehrten Steine dezenter wirken und mattiert werden.

Tick-Tack am Puls der Zeit

Als angesagtes Accessoire erlebt die klassische Armbanduhr für Damen und Herren ein modisches Comeback. Mal überdimensional, mal mit auffälligen, farblichen Akzenten versehen, mal mit grünem Glas und mal mit orangefarbenem Zeiger spiegeln die Chronographen Zeitgeist und werden in dieser Saison passend zum Outfit getragen. Ein Comeback erleben auch strukturierte Oberflächen und geometrische Formen, sowie raffinierte Fantasie-Designs. Kombinationen von Rosé- mit Weißgold und Schmuck mit zarten Pastelltönen, sowie die unregelmäßige Anordnung unterschiedlicher Schmuckelemente wie beispielsweise Kettenglieder in verschiedenen Größen bieten ganz individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und abwechslungsreiche Arrangements. Mehr echte Handwerkskunst und mehr echte Funktionalität, quadratische Gehäuse und Fliegeruhren befinden sich derzeit im Aufwind, genauso wie Armbänder im Leder-Kautschuk-Mix.

Der besondere Mix

Geschäftsmänner tragen in diesem Jahr bunte Kunststoffuhren zum Anzug, wie auch zu sportlicheren, legeren Outfits.
Perlen werden in 2015 beispielsweise nicht mehr nur klassisch aufgezogen, sondern zusätzlich auffälligen, bunten,großen Steinen ergänzt. Hochpreisigen Uhren wird durch Nylonarmbänder eine ganz neue Note und somit das gewisse Ewas verliehen, dass in diesem Jahr vor allem durch viel Liebe zum Detail in Erscheinung tritt und für viel Abwechslung sorgt.
Schmuck zu produzieren ist wie eine Lizenz zum Geld drucken. Was geben wir im Laufe unseres Lebens nicht an Unsummen für diverses Gehänge und die Verzierung unserer Erscheinung aus? Waren es bei unseren Großeltern noch gerade mal ein Paar Ohrringe oder eine besondere Kette, die bei einem wichtigen Familienereignis auf die nächste Generation übergegangen ist, so legen wir uns in der heutigen Zeit ganze Schatztruhen zu. Schließlich kann das Collier, welches zwar im vergangenen Jahr das Maß aller Dinge war, doch in dieser Saison nicht mehr aufgetragen werden. Wie peinlich wäre das denn? Nein, der Trend ist doch längst vom dezenten Silber zu einem weithin sichtbaren Medaillon übergegangen.

Ein weiterer Grund, warum sich die Juweliere dieser Welt an gewissen Feiertagen die Hände reiben, ist der nicht (mehr) vorhandene Einfallsreichtum der Männer, gepaart mit den gestiegenen Anspruchsdenken der holden Angetrauten. Während zu Beginn einer Beziehung das selbst geflochtene Armband aus Gänseblümchen wie ein Schatz von unermesslichem Wert gehütet wurde, fliegen nach einigen Jahren die Liebesbekenntnisse des Göttergatten in die Schublade zu den voran gegangenen Geschenken aus den Vorjahren. Galt besagtes Armband aus Gänseblümchen bei seiner Entstehung als der Gipfel der Romantik, so sind die Darreichungen, welche mit der goldenen Kreditkarte beglichen worden sind, oft fast schon eine Offenbarungseid in Sachen EInfallsreichtum.

Die Dinge ändern sich allerdings schlagartig, wenn ein ebenso unerwarteter wie unangekündigter Besuch von – nun, nennen wir sie mal gut informierten Befreiern von unnützem Tand stattgefunden hat. Dann nämlich, wenn die Hausbesitzer heim kommen und feststellen, dass Einbrecher am Werke waren, wird den Besitzern plötzlich bewusst, welches Vermögen sie im Laufe der Zeit für Schmuck ausgegeben haben. Dann plötzlich erinnert sich die liebe Ehefrau wieder sehr genau an das Jahr, an dem sie das nun fehlende Stück zum Hochzeitstag geschenkt bekommen hat. Womit kann man diese bedauernswerte Dame nun wieder beruhigen? Man(n) geht zum Juwelier seines Vertrauens. Denn auch als Trostpflaster eignet sich Schmuck immer wieder sehr gut.
Wir stammen vom Neandertaler ab – Schmuck aus Knochen und Steinen

Wenn man denkt, dass die Menschheit schon sehr weit voran geschritten ist, sollten die täglichen Nachrichten doch zeigen, dass dies leider eine irrige Annahme ist. Die Steinzeit ist nicht allzu fern, man könnte fast sagen, sie rückt wieder näher. Was liegt da näher, als auch im Bereich des Schmückenden nach Dingen Ausschau zu halten, die schon die Fell bewehrten Vorfahren mochten? Man wird bei dem Trend “Ethnoschmuck” auch schnell fündig. Statt niedlicher, fragiler Pilzchen oder Rosen hängt sich manch Schmuckwilliger heute ein schlichtes Lederband um und hängt einen Knochen dran. Fertig ist die Laube, und am Beach macht man damit auch eine richtig gute Figur.

Vielleicht ist es aber auch die Tatsache, dass doch recht viele Menschen heute nur noch ihre Abenteuer am PC erleben, und wenn sie den dennoch einmal verlassen oder gar ausschalten, soll dann etwas richtig Toughes her. Steine in Rohfassungen, Federn und undefinierbare Stücke vom Strand sollen signalisieren, hey, ich bin fern von meiner Existenz als IT-ler oder Lehrer ein ganz toller Mensch, der am liebsten die Wochenenden am Lagerfeuer verbringt, ein totes Tier ins Feuer hält und den Wein aus dem Stiefel trinkt.

In der Schlichtheit liegt bekanntlich auch ein Reiz, und wenn es der des Understatements ist. Wenn einer daher kommt und statt einer sauteuren Uhr eines französischen Herstellers ein Armband aus Sisal trägt, an dem ein schlichtes Ziffernblatt die Stunde anzeigt, kann man grübeln. Ist das ein armer Schlucker, oder ist er in Wirklichkeit ein reicher Mensch, der einfach Lust auf Rustikales und den Schritt zurück in alte Zeiten hat? Man könnte diesen vordergründig billigen, aber effektvollen Schmuck als “demokratisch” bezeichnen, wenn er nicht bei einigen Labels richtig viel Geld kosten würde. Knochenanhänger können eben auch aus fernen Landen stammen und richtig wertvoll sein!
Schmuck ist im Grunde genommen eine sehr schöne Sache. Der Schmuck verleiht unserem Äußeren einen gewissen Glanz, der einem festlichen Rahmen angemessen sein soll. Sofern dies von Geschmack zeugt und aufeinander abgestimmt ist, ist wohl auch recht wenig dagegen zu sagen. Vielmehr ist es dann sogar so, dass der Schmuck nicht unbedingt exorbitant teuer sein muss, um seinen Zweck zu erfüllen. Kleine Hingucker, die entweder zeitlos schön, oder aber dem derzeitigen Modetrend entsprechen, unterstreichen sicherlich ein gepflegtes Äußeres. Richtig ausgewählt kann der Schmuck den ganz individuellen Stil des Besitzers zu verkörpern, ohne den Gegenwert eines Einfamilienhauses zu besitzen.

Peinlich hingegen wird es, wenn sich der Schmuck, der ein ach so sündhaft teures Geschenk gewesen sein soll, sich im Nachhinein als billiger Tand erweist. Dies ist umso unangenehmer, wenn die Frau Direktorin voller Stolz das erst kürzlich von ihrem Ehemann als liebevolles Hochzeitsgeschenk in der mondänen Damenrunde präsentiert. Man stelle sich die Empörung vor, wenn eine der Anwesenden den Schmuck als nicht ganz so hochwertig entlarvt, indem sie ganz en passant die Bemerkung fallen lässt, dieses Geschmeide erst kürzlich in einer Versandhausbeilage zum Preise von XY gesehen zu haben. In diesem Falle sollte der Herr Direktor bei der Heimkehr seiner Angetrauten auf das Schlimmste gefasst sein.

Schmuck lässt sich auch hervorragend doppelt verschenken. Ein recht phantasieloser Mann kann sich hervorragend damit behelfen, ein Collier, oder ein schönes Paar Ohrringe gleich zweimal zu kaufen. Warum er das tun sollte? Ganz einfach: Auf diese Weise hat er sowohl für die Ehefrau, als auch für die deutlich jüngere Geliebte ein nettes Weihnachtsgeschenk. Eine Verwechslung beider Geschenke ist in diesem Falle absolut ausgeschlossen. Ein Problem mit eventuell voneinander abweichenden Konfektionsgrößen der betreffenden Damen ist ebenfalls eliminiert. Haarig wird es nur, wenn beide Damen gleichzeitig dieses als Unikat angepriesene Stück gleichzeitig auftragen und sich dabei womöglich noch begegnen.

Schmuck zu verschenken mag zwar im doppelten Sinne eine sinnvolle Investition sein, jedoch lauern auch hier Gefahren eines plötzlichen “Kurseinbruches”. Nicht wenige Schmuckstücke finden sich nämlich nicht selten beim Pfandleiher wieder. Der dort erzielte Gewinn wird dann ganz gerne in ein Abendessen mit dem neuen Geliebten investiert.
Selten achte ich darauf, dass bei meiner alltäglich anfallenden Wäsche alles sicher verschlossen ist oder BH-Verschlüsse geschlossen sind. Musste ich bisher auch nie, sodass alles seinen gewohnten Gang ging. Auch an diesem Tag war wieder ein Wäscheberg angefallen, der nun sein Ende nehmen sollte. Also habe ich wie gewöhnlich die Wäsche in die Trommel gelegt, Waschmittel und Waschpulver hineingeben und das Endgerät eingeschaltet. Bis hier hin empfand ich alles normal, sodass mir keinerlei Verwunderung aufgefallen war.

Nach ungefähr zehn Minuten fiel mir allerdings auf, dass mein schickes Armband mit kleinen Nieten weg war. Doch wo konnte es sein, sodass ich mich in der ganzen Wohnung umgesehen habe, um es zu finden. Leider war es wie vom Erdboden verschluckt worden und ich hatte so meine Vorahnung, dass es mir in die Wäschetrommel gefallen ist. Also habe ich die Wäsche ausgeschaltet, um im Inneren nachzusehen. Doch meine Augen vernahmen etwas ganz anderes, nämlich meine Wäsche, welche aussah als sei sie von Motten zerfressen worden, aber mir war klar, dass hier keine üble Motte am Werke war, sondern das Armband.

Ich fand letzten Endes mein edles Armband mit Nieten, welches mir nicht so charaktervoll die Wäsche zerstörrt hat. Natürlich war es mein Fauxpas, aber es war dennoch ärgerlich. Denn im Inneren befanden sich ein bis drei Shirts, die ich im Alltag sehr gerne getragen habe und die doch etwas kostspieliger waren. Leider bekommt man diese nur in den USA, sodass ich wieder teure Versandkosten/Zollgebühren zahlen muss, um diese drei Shirts zu erhalten. Ein dank an meinem tollen Schmuck!
Schmuck wertet Outfits auf oder rundet das elegante Outfit erst richtig ab. Lebenswichtig für den Körper sind die seltenen Metalle und Diamanten auf der Haut nicht. Im Grunde wären diese Ressourcen in der Industrie viel sinnvoller zu gebrauchen, man nehme zum Beispiel Gold als elektrischen Leiter. Wenn Schmuck nicht so verdammt schön anzusehen wäre. Er glänzt, er funkelt und ist ein Symbol für Wohlstand und Beständigkeit. Schmuck ist aber auch eine Geldanlage und gewiss keine schlechte.

Besonders Goldschmuck kann eine interessante Anlage-Möglichkeit sein. Denn der Wert von Gold ist verlässlich. Aufgrund der Seltenheit und weil dieses Material eben nicht nur für Schmuck, sondern auch für Elektronik und mehr gebraucht wird, steigt der Wert auf lange Sicht gesehen. Als Geldanlage ist Schmuck damit profitabel und die fortlaufende Geldentwertung kann umgangen werden. Doch was tun, wenn nicht genug Geld zur Verfügung steht? Einen Kredit aufnehmen, hohe Zinsen in Kauf nehmen und sich über hohe Ratenzahlungen ärgern? Schmuck und vor allem Gold lassen sich sehr schnell wieder zu Geld machen, sogar ohne den edlen Gegenstand gleich für immer aufzugeben.

Pfandleihen mögen für manche Menschen verpönt sein, tatsächlich sind sie aber eine Möglichkeit zu einem guten und schnellem Geschäft. Sowohl wenn es darum geht Schmuck zu beleihen als auch Schmuck zu kaufen. In einem fairen Pfandhaus kann Gold und Schmuck zu aktuellen Kursen beliehen werden. Statt langer Raten, Zinsen und sonstigem Ärger entsteht lediglich eine geringe Gebühr. Zudem ist das Auslösen des Pfandes immer mit einer zeitlichen Frist begrenzt, die sich durch eine weitere Gebühr aber verlängern lässt. Natürlich ist Schmuck in der Regel nicht einfach als Geld anzusehen. Oft gehen Erinnerungen und große Emotionen mit dem Lieblingsschmuck einher. Ob und welches Kleinod im Pfandhaus landen dürfte, sollte daher lieber genau abgewogen werden.
Über Sinn und Unsinn von Schmuck lässt sich wohl vortrefflich streiten. Bereits von Beginn an haben wir Menschen in irgendeiner Form Schmuck getragen. Allerdings war dieser zu Zeiten, da der Mensch noch ein primitiver Höhlenbewohner war, mit irgendeiner Funktion verbunden. Die Zähne oder sonstige Körperteile erlegter Raubtiere oder auch diverser besiegter menschlicher Gegner wurden als Trophäe an einer Kette um den Hals getragen. Dies diente einerseits um zu demonstrieren, welch ein erfolgreicher Jäger dieser Mann war, andererseits um dem Feind zu vermitteln: “Du wärst nicht der erste, der gegen mich unterliegt”.

Heutzutage dient der Schmuck in erster Linie der Verzierung des Menschen. So jedenfalls die vorherrschende Meinung der Goldschmiede. Meist finden dies auch diejenigen, die in irgendeiner Form Schmuck anlegen. In vielen Fällen trifft dies auch durchaus zu. Eine Dame, die zu einem schicken Kostüm eine dezente Perlenkette und das dazu passende Paar Ohrringe trägt, ist mit Sicherheit adrett anzusehen. Aber wie so oft gilt auch beim Thema Schmuck: Weniger ist oft mehr. So ist zu beobachten, dass mit zunehmendem Alter der angelegte Schmuck an Umfang deutlich zunimmt. Proportional mit dieser Zunahme sinkt jedoch der damit zu erzielende Effekt. Damen, die an ihre körperlichen Leistungsgrenzen gehen, weil das Gewicht des Edelmetalles, welches sie am Körper tragen verlieren dadurch mitunter deutlich an Haltung und Würde.

Zurück zu den Wurzeln jedoch scheinen sich die männlichen Exemplare der Schmuckträger bewegen zu wollen. Wurde dies in der Vergangenheit ausschließlich Südeuropäern nachgesagt, so ist dieses Phänomen mittlerweile auch bei hiesigen Männern zu beobachten: Mit bereits aus einer beachtlichen Entfernung ins Auge stechende Klunker vermitteln den Anschein, als ob sein Träger sich mit der Sorge trägt, das bis hierhin im Leben erreichte würde zu wenig gewürdigt. Getreu dem Motto: “Ich bin was ich an mir trage” behängen sie sich mit Edelsteinen und Edelmetallen, deren materieller Gegenwert vermutlich in etwa dem entspricht, was sie für ihren Sportwagen hingeblättert haben.

Zu guter Letzt sei noch der Schmuck erwähnt, der nicht das Statussymbol des Trägers ist, sondern dessen, der ihn dem Träger geschenkt hat. So hat beispielsweise dereinst eine überdimensionierte Halskette mit einem nur allzu bekannten Vornamen zwar für Furore gesorgt, für das Image des Trägers jedoch war dies eher kontraproduktiv.
Es war ein ganz normaler Arbeitsalltag, wie jeden anderen Tag zuvor auch. Doch an dem besagten Tag sollte es anders kommen als zuvor. Ich gebe zu, dass ich eine etwas eitle Dame bin, die gerne einen individuellen Look genießt, welcher gleichwohl gut aussieht und im Trend vorzufinden ist. Doch immer noch meine persönlichen Noten involviert weiß. Wie die Tage zuvor trug ich also meine besonderen Ohrringe, da ein Geschäftsessen anstand und auf der Arbeit überkam mich der Durst auf einen Smoothie. Diese sind bei uns wirklich heiß begehrt und von daher gab unser Chef uns einen Mixer, um die Zubereitung vergünstig selber vorzunehmen.

Nun folgten meine Zutaten in den Mixer, damit ich meinen köstlichen Smoothie genießen konnte. Dabei fiel mir augenscheinlich nicht auf, dass mein Ohrring locker am Ohr saß und dabei war, sich zu verabschieden. Augenscheinlich hatte er keine Lust, meinem Outfit den nötigen Glanz für das Geschäftsmeeting zu verleihen. Denn gefühlte Sekunden später war er weg. Dies fiel mir jedoch nicht auf, sodass ich den Mixer für das Getränk meines Geschmacks einschaltete, um danach den Smoothie genießen zu können. Leider waren die Geräusche aus dem Mixer etwas seltsam, klirrend und nicht wie sonst.

Kein Wunder, immerhin viel mir auf, dass mein Ohrring weg war und wie ich es erahnen konnte, war dieser mit Sicherheit im Mixer gelandet. Ich schaute daher genau nach, ob ich ein Paar Überreste des Ohrrings sehen konnte und siehe da, der Stein war noch leicht sichtbar und einige silberne Akzente zierten meinen Smoothie. Selbstverständlich habe ich auf das Verköstigen verzichtet, sodass ich meinen Ohrring verlor und den Smoothie zugleich. Ohne Ohrringe sah mein Look dennoch akzeptabel aus, aber demnächst werde ich mir die Ohrringe zukleben ehe ich den Mixer für meinen heiß geliebten Smoothie betätige.
Lustigerweise haben meine Arbeitskollegen und ich ein sehr inniges Verhältnis. Wir haben uns daher entschlossen eine Wette abzuschließen, wer es schafft schneller abzunehmen, ohne in die Versuchung zu kommen, den Kühlschrank auf der Arbeit zu plündern. Dazu muss gesagt werden, dass dieser meist prall gefüllt mit allerhand Leckereien ist, weil wir alle Naschkatzen sind. Doch ich ging die wette ein nichts ahnend, dass ich sie auch die Tage darauf wieder verlieren würde. Der Wetteinsatz war einfach nur ein gemeinsames Abendessen, was natürlich nicht der Rede wert war, weil ich gewinnen wollte.

Doch ich gebe zu, dass mich eigentlich schon nach dem ersten Kundengespräch der Hunger packte und ich mir vorzugsweise Süßigkeiten reinschaufeln wollte. Es war eine Mischung aus Ärger, Frust und Nervennahrung, die ich brauchte. Doch ich konnte mich beherrschen. Jedoch einige Tage später war das Gefühl von Hunger wieder in mir. Ich habe mich heimlich am Kühlschrank begeben und nahm mir Schokolade heraus. Dummerweise waren meine Finger noch etwas feucht von der Handcreme, sodass mein zu groß geratener Ring im Kühlschrank abhandenkam und mir dies nicht auffiel. Gemütlich ging ich zu meinem Arbeitsplatz und habe die Schokolade verspeist.

Meine Arbeitskollegin hat den Ring gefunden und ihn mir dann mit einem Termin fürs gemeinsame Abendessen überreicht. Natürlich war mir zum Lachen zumute, weil ich ohnehin zugegeben hätte, dass ich verloren habe. Doch so idiotisch es eigentlich ist, passiert mir ausgerechnet, dass ich bei dieser kleinen Naschsünde erwischt wurde. Irgendwie scheint Schmuck nicht meine Welt zu sein, wenn er doch so trügerisch und verräterisch ist!
SCHMUCK

Wie kann ich dank dem selbst gemachten Schmuck mein Outfit verbessern?

Viele Damen haben während der Wahl der Kleidung aus dem eigenen Kleiderschrank die Qual der Wahl. Viele Kleidungsstücke sind in den meisten Fällen nicht passend für ein wichtiges Ereignis oder sind zu schlicht. Gerade deswegen bietet Schmuck eine rettende Hilfe. Dank Schmuck gelangen die Frauen an Macht und zwar die Macht der Kreativität. Mit Hilfe von selbst gemachten Schmuck kann jedes Outfit besonders aussehen und zu einer modernen Komposition werden. Mit nur ein paar Handgriffen, Perlen, dünnem Seil und verschieden großen Anhängern kann schon ein Unikat Schmuckstück gemacht werden.

Schmuck ist in den verschiedensten Formen, Farben und Ausführungen selber zu machen. Dieses Jahr sind besonders auffallende und farbenfrohe Schmuckstücke beliebt. Besonders die großen Halsketten, die jedes Kleidungsstück aufwerten sind ein Must Have. Sie bringen alle Blick auf sich und sind in den Farben Türkies, Violett und Weiß besonders beliebt. Solche Farben geben dem gesamten Outfit ein schöneres und eleganteres Aussehen. Auch lange und mit Perlen verziehren Ohrringe können ein Outfit aufpeppen und es schöner aussehen lassen. Laut den letzten Trends ist alles erlaubt, was einem gefällt. Die Damen können verschiedene Farben kombinieren, um durch das Aussehen Aufmerksamkeit auf sich zu bringen. Der Kreativität kann bei der Erzeugung des Schmuck freier Lauf gelassen werden. Je auffälliger die Farben und Formen sind und desto kreativer man ist, desto besser wird der Schmuck aussehen.

Was die Formen betrifft, sind auch da extravagante Formen und Größen wünschenswert. Zum Aufwerten können überdimensionale Anhänger und Perlen benutzt werden. Auch bei den Materialien kann man sich auf den eigenen Geschmack verlassen und alles von Holz, Plastik bis zu Metall benutzen. Die großen und auffallenden Schmuckstücke lassen das schlichte Kleid oder das langweilig aussehende Hemd moderner aussehen. Besonders runde Schmuckstücke sind diese Saison gefragt. Solcher Schmuck lässt junge Damen, aber auch Damen in einem reiferen Alter perfekt aussehen.

Echte Hingucker-klein aber fein

Fans von Accessoires und Schmuck kommen auch in diesem Jahr voll auf ihre Kosten und Schmuck-Muffel auf den Geschmack, denn Understatement bestimmt in Sachen Schmuck den Trend. Weniger ist mehr, lautet das Motto und protzige Schmuckstücke befinden sich auf dem Rückzug. 2015 steht im Zeichen von hochwertigen Materialien und zarten, filigranen Strukturen. Aktuellen Umfragen zufolge gewinnt Qualität und Wertigkeit an Einfluss und Echtschmuck befindet sich auf dem Vormarsch.

Neben den altbewährten Klassikern Silber und Gelbgold ist Roségold 2015 voll im Kommen. Ob Ketten, Ohrringe, Armbänder oder Ringe: An der dezenten Eleganz des edlen Metalls kommt in diesem Jahr niemand vorbei. Sich in dieser Saison auf einzelne Materialien zu beschränken ist passe und die Regel, die Edelmetalle nicht miteinander zu mischen kann gutgelaunt gebrochen werden. Unterschiedliche Goldtöne und diverse Materialien lassen sich 2015 ganz hervorragend zu einem raffinierten Schmuck-Arrangement kombinieren. Ketten mit unterschiedlichen Längen sind in diesem Jahr unverzichtbar, aber Vorsicht: Zart und schmal lautet die Devise, welche von kleinen Anhängern untermalt wird.

Statement-Ketten bleiben uns in diesem Jahr erhalten, allerdings in reduzierter Form und wer sie tragen möchte, der sollte darauf achten, sie in den Mittelpunkt des Outfits zu setzen, ohne dass ihr weitere Schmuckstücke die Show stehlen. Perlen in XXL-Größe verleihen Armbändern und Ketten das gewisse Etwas. Vereinzelt aufgereiht scheinen sie durch den Alltag zu schweben. Die Ohrringe dürfen in 2015 ruhig einmal im Schmuckkästchen gelassen werden und wer auf den geliebten Ohrschmuck nicht verzichten möchte, der wählt am besten Chandeliers und verzichtet dann auf Ketten und Co., da beides schnell zu viel wirkt und genau das sollten wir in diesem Jahr tunlichst vermeiden.
Die mutige Kombination von Gold und Silber

Schon immer war das Kombinieren von Schmuckstücken aus Gold und Silber stark verpönt. Wer sich doch daran gewagt hat, durfte davon ausgehen, viel Kritik einstecken zu müssen. Allerdings gab es auch Zeiten, in denen Goldschmuck als out galt und als Oma-Schmuck betitelt wurde. Dies hat sich jedoch mittlerweile wieder stark geändert und die Anzahl der Liebhaber des Goldschmucks sind unzählbar. Goldschmuck hat nicht nur ein sehr edles Aussehen, sondern verleiht auch beinahe jedem Outfit eine ganz besondere Wirkung und ein sehr schönes Aussehen. Doch ebenso, wie der Goldschmuck wieder in Mode kam, kann dies auch mit der Gold-Silber-Kombination gelingen, denn diese ist nicht weniger edel und elegant anzusehen.

Die Wahl ob Gold oder Silber

Frauen, die sich nicht entscheiden können, ob ihr Herz eher für Gold oder für Silber schlägt, sollten es einfach mit einer Kombination aus beidem versuchen. Selbst Schmuckdesigner nutzen immer öfter die Möglichkeit der Kombination. Daran sollten sich viele Schmuckträgerinnen ein Beispiel nehmen, die sich noch nicht so recht an ein solches Vorhaben ran wagen. Immer noch steht die Meinung im Vordergrund, dass man nur entweder Gold oder Silber tragen darf. Doch die Verbindung der beiden Materialien kommt nun immer mehr in Mode.

Die eigene Kombination

Bevor man sich die kombinierten Stücke der Schmuckdesigner kauft, kann man zuerst einmal, durch die eigene Kreativität versuchen, ob einem diese Verbindung zusagt. So kann man zum Beispiel filigrane Goldkettchen mit ebenso dünnen Silberkettchen ineinander verdrehen und diese um den Hals oder als Armband tragen. Hierbei gibt es für die Phantasie keine Grenzen. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Kombination nicht allzu dominant ist. Zudem sollte keines der Materialien in den Hintergrund geraten. So lässt sich dieser neue Trend problemlos von jedem tragen.
In der heutigen Zeit hat sich das Gerücht, dass ausnahmslos Frauen auf ihre optische Wirkung achten längst nicht mehr bestätigen können. Schließlich tragen immer mehr Herren dazu bei, dass Frauen ins Abseits geschoben werden, was den Kauf von Schmuckstücken anbelangt, weil sich der Trend der Accessoires genau hier bei den Herren herumgesprochen hat. Schmuck gehört nicht nur an Frauen gut sichtbar zum Vorschein gebracht, sondern sollten sich die meisten Herren Mal eine Scheibe davon abschneiden und mit dem modernen Trends gehen. Immerhin ist der optische Glanz der erste Blickkontakt den Mann und Frau gemeinsam erhaschen, sodass dieser auch am besten perfekt zur Geltung kommen muss.

Besonders Ringe sind für die meisten Männer eine wahre Bereicherung für ihren Look, weil diese auf die Bedürfnisse, Erwartungen sowie Wünsche der Herren spezialisiert sind. Je dicker, desto protziger. Je dünner desto angenehmer zu tragen. Für jeden Mann dürften die passenden Schmuckstücke derzeit auf den Markt erhältlich sein. Auch die Armbänder sind bei vielen Herren heiß begehrt, solange sie dicker sind als die Armbänder der Frauen. Meist sprechen Trendsetter hier von Panzerketten, weil diese ohnehin bei vielen Männern sehr begehrt sind. Protzig darf es ruhig sein, wenn es nach den Männern geht und das zeigt der aktuelle Trend in jedem Fall wieder einmal auf. Auch die Halsketten sind meist dick und protzig, damit das Ansehen natürlich nicht fehl am platze bleibt.

Schmuck ist längst nicht mehr nur ein Accessoires für Frauen, die auf einen abwechslungsreichen Modestil achten, sondern auch Männer sind für den gewagten Look bekannt. So gehören optisch ansprechende Highlights zu jedem Look einfach dazu und wenn Mann noch mit protzigen Schmuck einen Eyecatchereffekt erzeugen kann, dann hat er alles richtig gemacht.
So war die Messe

Sie ist erst weniger Wochen vor rüber und doch hat uns die Basel World 2015 einmal mehr unter Beweis gestellt was die Einzigartigkeit exzellenter Schmuckstücke ausmachen kann. Etwa drei Tage lang gaben sich Promis, Musiker und Schmuckliebhaber aus der ganzen Welt die Klinke in die Hand um einen Blick auf neue Kollektionen und Trends zu erhaschen.

Prunk und Glanz

Selten und teuer waren vor allem Definitionen die für staunende Gesichter sorgten. Der edle Armreif der “Les Eternelles de Chanel” Kollektion konnte mit seiner detailverliebten Ausführung glänzen. Ganz in Silber gehalten sorgen lilafarbene Saphire für ein strahlendes Funkeln in den Augen der Zuschauer. Doch nicht nur altbewährte, klassische Materialien fanden sich auf der diesjährigen Basel World 2015. Vor allem natürliche Elemente die in Verbindung mit Ohrsteckern, Ohrringen, Ketten oder Armbändern für einen ganz besonderen Look sorgten, hatten es den Designer diesmal angetan. Nicht selten wurden Schmuckstücke präsentiert die eine Kombination aus Diamanten, Perlen und Korallen oder gar Muscheln darstellten.

Die Designer werden mutiger

Dezenter Kitsch als teure Anhänger, Broschen, Halsketten oder Ringen, fand der geneigte Messe-Besucher bei Faberge. Gerade noch die Kurve bekommend, konnte üppig bestückter Schmuck die Menschen begeistern. Extravagant aber sehr dezent und zurückhaltend gaben sich Designer wie Ole Lynggaard. Hier galt weniger ist mehr und so wussten Ringe auch mit wenig Prunk-Besetzung durch einzigartige Verarbeitungsstrukturen, wie graviertem Silber, auf ganzer Linie zu begeistern. In diesem Jahr werden die Formen gerade bei Ringen und Ohrringen etwas mutiger. Es bleibt stilvoll doch wird sichtbar größer. Gerade bei Ohrringen zeigt sich ein Trend zur Verbreiterung wie es in den letzten Jahren auch bei Halsketten und Armreifen sichtbar war. Inspirationen holten sich die Designer in den 20er, 30er oder 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Ansonsten wurden auch klassische Stücke neu aufpoliert. Weißgold und verspielte Details konnten in diesem Jahr an vielen Schmuckstücken aus der ganzen Welt beobachtet werden.
Mittlerweile werden in jeder größeren Stadt oder auf diversen Homepages für Erlebnisgeschenke Goldschmiedekurse angeboten, ich welchen man seinen eigenen Schmuck selbst gestalten kann. Ganz sicher ist hierbei, dass man am Ende des Tages mit einem absoluten Unikat nach Hause geht.

Zu Beginn des Kurses werden die Teilnehmer über die Herstellung und Verarbeitung der verschiedenen Edelmetalle informiert. Im Anschluss führt der Kursleiter in die glamouröse Welt der Schmuckverarbeitung ein und man bekommt die Möglichkeit, seiner eigenen Kreativität zum selbst designten Traumschmuckstück freien Lauf zu lassen. Selbstverständlich erhält man Hilfestellung bei der Umsetzung, jeder Arbeitsschritt wird genauestens ausgeführt und mit Hilfe des erfahrenen Goldschmieds umgesetzt.
Am Ende eines erfolgreichen und spannenden Tages darf das eigens erschaffene Meisterwerk natürlich mit nach Hause genommen werden.

Damit die Gruppen überschaubar bleiben und jeder genug Zeit und Raum für seine Fragen hat, werden in der Regel nur bis zu sechs Teilnehmer eingeteilt. Solch ein Kurs dauert zwischen vier und sieben Stunden, dies ist je nach Anbieter und Informationsumfang recht unterschiedlich. Wer möchte, darf sich sein eigenes zu verarbeitendes Edelmetall mitbringen. Normalerweise ist jedoch Material im Wert von bis zu 100 EUR im Kurspreis inbegriffen. Vielleicht möchte man auch ein bereits vorhandenes Schmuckstück ändern oder zu einem neuen Stück verarbeiten. Edelmetalle können in diesem Fall eingeschmolzen und neu verarbeitet werden.
Wichtig für teilnehmende Personen ist ein ruhiges Händchen und ein gutes Sehvermögen. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist es schwierig diese doch sehr filigranen Arbeiten auszuführen.
Nicht nur Erwachsene dürfen an solchen Workshops teilhaben, es gibt auch spezielle Angebote für Kinder ab ca. 14 Jahren.
Solch ein Goldschmiedekurs ist in jedem Fall eine schöne und kreative Erfahrung. Wer Spaß daran hat, seine Ideen und Phantasien umzusetzen wird sich sicherlich noch jahrelang an dem selbst kreierten Schmuckstück erfreuen. Eine nette Idee ist es auch, für seine Partnerin oder den Partner ein eigens für sie/ihn gezaubertes Schmuckstück, beispielsweise zum Hochzeitstag zu erstellen.
Jeden Morgen steht man als Frau vor der gleichen Wahl: Welche Ohrringe passen heute zu meinem Outfit? Ist erst die Farbe gefunden, dann verringert sich die Auswahl schon etwas und meist wird man dann fündig.

Anders kann der Fall sein, wenn man kleine Teufel als Mitbewohner hat. Besonders Katzen lieben Dinge, die man vom Tisch, der Kommode oder der Ablage im Badezimmer werfen kann. Zu diesen Dingen gehören natürlich auch die Ohrringe von Frauchen. Fast alles was nicht niet- und nagelfest ist, kann den kleinen Fellnasen zum Opfer fallen. Die kleinen Ohrstecker oder doch die längeren Ohrringe? Kater und Katze unterscheiden nicht, denn beides wird zu einem perfekten Spielzeug auf dem Boden.

Des einen Freund, des anderen Leid. Frauchen freut sich gewiss nicht darüber, dass plötzlich nur noch ein oder kein Ohrring mehr auf dem Ablageplatz zu finden ist. Wo sind nicht schon überall Ohrringe aufgetaucht. Besonders gerne lassen sie sich in kleinen Räumen unterhalb von Möbel wiederfinden oder im Kuschelbett des Haustieres. Die Krönung jedoch ist, wenn die Katze denkt, dass sie ein Hund wäre und der geliebte Ohrring vergraben im Blumentopf gefunden wird. Man mag schmunzeln und wenn alles gut ist, dann ist der Stubentiger glücklich und der Ohrschmuck noch intakt.

Anders liegt jedoch der Fall, wenn es sich um kleine Ohrringe oder Ohrstecker handelt, denn diese können zur Gefahr werden, wenn sie vom Haustier verschluckt werden. Außerdem ist es reichlich schmerzhaft, wenn man auf einen Ohrring tritt. Im schlimmsten Fall überlebt er dies nicht und dann ist der Ärger groß. Es gibt jedoch einfache Lösungen um genau solche Situationen zu vermeiden. Man muss seine Ohrringe nicht in der Schublade oder dem Kästchen im Badezimmer stapeln, denn dies führt zu einem Chaos und dem großen Suchen nach dem passenden Paar. Einfache Lösungen hierfür sind Schmuckkästchen mit Sortierfelder oder auch Halter an denen die Ohrringe auf gehangen werden und jederzeit abnehmbar sind. Frauchen freut es und der Stubentiger kriegt beim nächsten Einkauf ein katzengerechtes Spielzeug.
Viele neue Schmucktrends

Gerade auch bei Schmuck gibt es, ebenso wie in der Modewelt, vergangene und aktuelle Trends. Im Jahr 2015 gilt vor allem, dass weniger doch mehr ist. Die großen, auffälligen Stücke, der vergangenen Jahre, haben nun eher den Rückzug angetreten. Auch sollte man darauf achten, dass nicht zu viel Glitzer an den Schmuckstücken vorhanden ist. Der Trend geht hin zu filigranem, zarten Schmuck. Schmale, dünne Gliederketten ergeben ein wunderbares Bild. Ebenso kleine, zarte Anhänger.

Das Material der Trend-Stücke

2015 gilt vor allem: Trend ist, was echt ist. Die Wertigkeit der Schmuckstücke wird gerade immer wichtiger. Daher geht der Trend absolut in Richtung Echtschmuck, statt, wie bisher, zum Modeschmuck. Zu den beliebtesten Materialien gehört hierbei Gold. Hier steht natürlich vor allem, nach wie vor, Gelbgold an der ersten Stelle der Beliebtheitsskala, doch nur kurz dahinter steht Roségold. Dies kommt vor allem daher, dass diese Farbe ein warmes Gefühl verströmt, der Ton modern und der Glanz dezent und zurückhaltend ist. Roségold ist an den unterschiedlichsten Schmuckstücken sehr beliebt, egal ob als Armband, als Kette, als Ohrring oder als Ring. Allerdings ist es auch absolut im Trend, sowohl unterschiedliche Goldtöne als auch verschiedene Materialien zu mischen.

Alte, neue Trends

Auch wenn der Trend 2015 hin geht zu kleinen, filigranen Schmuckstücken, so bleibt die Statementkette doch weiterhin absolut angesagt. Es sollte jedoch in jedem Falle darauf geachtet werden, dass man nicht übertreibt. Auch am Arm gibt es weiterhin Trends, die schon in den letzten Jahren aktuell waren. Hierzu gehört beispielsweise die Boyfriend-Uhr. Diese lebt und überzeugt durch ihre Größe und ist nach wie vor sehr angesagt. Am Finger bleibt es weiterhin eher zurückhaltend. Zarte, dünne Ringe verschönern hierbei jede Hand. In jedem Falle sollte, wie schon immer, darauf geachtet werden, dass man weder zu viel, noch zu wenig Schmuck trägt.
Schmuck ist etwas über das vor allem in männlichen Kreisen kaum gesprochen wird. Es ist schier uninteressant. Doch schaut man mal genauer hin, so haben Männer ähnliche Interessen an Schuck wie Frauen. Der einzige Unterschied ist die Art des Schmucks.

Schmuck bei Frauen muss einfach nur schön aussehen. Er soll die Schönheit der Frau betonen und zur Kleidung passen. Zudem ist Schmuck in den Augen von Frauen ein Stück der Kleidung. Alles passt irgendwie immer zusammen. Das trifft auf fast alle Frauen zu. Vor allem wenn sie außer Haus gehen. Männer sehen das ganze in der Regel etwas lockerer. Nicht immer passt das Outfit zum getragenen Schmuck. Das liegt vielleicht auch daran, das Männer ihren Schmuck eher nicht als Schmuck, sondern als Teil einer Persönlichkeit sehen. Männer tragen in der Regel keine Silberketten, die zum Kleid passen, sondern Tellergroße Ohrringe oder Festivalbänder. Auch beliebt sind Gürtelschnallen mit dem Lieblingscomputerspiel oder aus dem Bierkasten.

Männer haben keinen Bezug zu Schmuck im konventionellen Sinne. Sie können nichts mit Ohrringen und Kettchen anfangen. Aber auch in gehoberen Kreisen wird Schmuck getragen und wenn es nur der Schlips ist. Doch Schmuck ist noch viel mehr als nur das Silberkettchen. Es ist im weiteren Sinne auch das Piercing oder das Tatoo, welches den Träger oft auf ungewöhnliche Art schmückt. So kann man neben den Vorlieben oft auch die soziale Schicht ausmachen, aus der der Träger des Schmucks kommt.

Vielen Menschen und vor allem Männern ist die Bedeutung ihrers Schmucks gar nicht bewusst. Doch genau über diesen Schmuck verrät man so viel von sich selbst. Dabei ist es egal ob man eine Basecap einer Biermarke oder den edlen Ohrring trägt. Vor allem Männer sollten sich das bewusst machen, um die Wirkung auf das eigene Umfeld mehr ins positive zu beeinflussen. Schmuck ist nicht nur Schmuck. Es ist Persönlchkeit.
Schmuck. Was verbindet man alles mit Schmuch? Frauen, ältere Damen, Herren? Die Vorstellungen bezüglich Schmuck, gehen teilweise recht deutlich auseinander. Es gibt ihn in verschiedene Formen, Ausführungen und vorallem verschiedene Materialien, Gold, Silber, Bronze, sind da nur einige als Beispiel. Und obwohl verschiedenste Personen Schmuck tragen, haftet leider immernoch heutzutage ein Klischee an Schmuck, Der “Fluch” der älteren Leute, so zumindest das gängige Vorurteil. Hier ein Beispiel aus dem Alltag. In meinem näheren Umfeld, finden sich oft junge Menschen, die natürlich oftmals eine etwas andere Sicht auf die Dinge haben, als es villeicht ein Erwachsener hat. Und gerade weil, manchmal die Ansichten von jungen Menschen so weit auseinander gehen und manchmal auch, aufgrund des Alters, ins Rebellische abdriften, sind Grundsatzdiskussionen in Themen wie z.B Mode manchmal recht schwer zu führen. Vor kurzem, hörte ich einige junge Damen, sich über Schmuck und Lifestyle unterhalten. Der neue Lippenstift, das neue Parfüm, soweit nichts ungewöhnliches für junge Damen in der heutigen Zeit. Jedoch als es um das Thema Schmuck ging, wurden die Diskussionen etwas oberflächlicher. Person A meinte, sie möchte gerne goldene Ohrringe haben, weil sie solchen Schmuck schön findet, auch dies ist nicht ungewöhnlich, da jeder seine Vorlieben hat. Aber Person B und C reagierten sichtlich erstaunt über diese Aussage, dass sie der Ansicht waren, dass goldener Schmuck lediglich “alten” Menschen stehen würde und an einem jungen Menschen nichts zu suchen hat. Im Laufe des Dialogs, versuchte natürlich Dame A ihren Standpunkt zu verteidigen und Person B und C erkannten recht schnell, dass manchmal solche Diskussionen recht obeflächlich geführt werden und man darf eines nicht vergessen, kommt man aus einer anderen Zeit, muss man auch nicht direkt alles verteufeln, was eben Tradition und schon lange Bestand hat.
Die Ketten in filigraner Ausführung sind wieder stark im Kommen, allerdings geht der Trend dahin, dass mehrere Ketten übereinander getragen werden. Dabei sind verschiedene Längen besonders interessant, verschiedene Ketten in Gold, Silber und Roségold machen den Mix perfekt. Auch lange Ketten mit großen und auffälligen Anhängern ergänzen jedes Outfit perfekt. Ein langweiliger Rollkragenpullover wird somit zum trendigen Outfit. Große Perlen an Drahtketten sind ebenfalls angesagt, kleine Perlen kommen dagegen nebeneinander gereiht daher, getragen wird, was gefällt. Die Schmuck-Messe Inhorgenta in München zeigte viele interessante Kombinationen.

Am Arm trägt Frau entweder filigrane oder aber große und auffällige Armbänder. Schmale Armreifen in Gold sind dabei ebenso angesagt wie Armreifen mit Perlen oder feine Armbänder mit kleinen Plättchen und Gravur. Breite Armspangen sind mit großen Schmucksteinen besetzt und für die Uhrzeit trägt Frau Boyfriend-Uhren mit breitem Armband und großem Ziffernblatt. Diese passen perfekt zum eher schlichten Outfit und werden garantiert zum Blickfang. Einige Uhrenmodelle werden mit farbigen Akzenten aufgepeppt, orange oder grün ist dabei besonders beliebt. Die Bänder der Uhr können ausgewechselt werden und passen so immer zum aktuellen Outfit.

An den Fingern werden Ringe in unterschiedlichen Breiten getragen, mehrere Ringe übereinander liegen voll im Trend. Beim Ohrschmuck liegen große und auffällige Ohrringe im Kommen, allerdings sind Qualität und Wertigkeit wichtige Aspekte bei der Wahl von Schmuckstücken. Schmuck in Gold in vielen Variationen zeigt sich auch im Stil der 60er Jahre und wird auch gern mit Naturmaterialien wie Federn, Holz oder Stein kombiniert.

Geometrische Formen, Fantasie-Design und strukturierte Oberflächen sowie Schmuck in zarten Pastelltönen zeigen sich in einem außergewöhnlichem Design. Hochwertig und zeitlos, aber auch auffällig und günstig, alles ist möglich. Ein klarer Trend ist nicht vorhersehbar, jeder trägt das was gefällt und was am besten zu jemand passt. Bei der großen Auswahl fällt die Wahl bestimmt nicht schwer, um mit Schmuck aufzufallen.
Ein Klischee besagt, dass Frauen und Schmuck einfach zusammen gehören. Bei meiner jetzigen Freundin dürfte dieses Sprichwort jedoch nicht ganz korrekt sein, denn sobald ich ihr zu besonderen Anlässen Schmuckstücke schenke, gehen diese früher oder später verloren. Egal, ob es sich dabei um Modeschmuck handelt oder um teuren Ketten von bekannten Designer, einige Monate nachdem ich die Geschenke überreicht habe, sind sie zumeist nicht mehr auffindbar. Sie werden sich jetzt sicherlich fragen, ob dieser Umstand vielleicht mit meinem Geschmack und mit meiner Auswahl zu tun hat? Auch diese Frage habe ich mir natürlich schon einmal selbst gestellt und habe damit auch schon meine Freundin konfrontiert. Laut ihren eigenen Aussagen, sind die Ketten, Ohrringe, Armbänder und auch Uhren immer sehr schick und schön gewesen, doch aus irgendeinen Grund verlegt meine Freundin den Schmuck immer wieder.

Es kann natürlich auch sein, dass hier eine ganz raffinierte Taktik dahintersteckt. Besonders der Modeschmuck weist nach einigen Monaten zumeist Gebrauchsspuren auf und meine Freundin ist der Meinung, wenn diese Schmuckstücke verschwinden, dass ich ihr ein neues Geschenk überreiche. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Geschenk an sie erinnern. Ich habe Stunden beim Juwelier verbracht um endlich eine geeignete Halskette zu finden. Ich denke die überaus nette und freundliche Verkäuferin hat nach meinem Besuch den Job an den Nage gehängt. Ich muss dazu sagen, dass ich mich einfach nicht zwischen einer Kette um rund 90 Euro und einer Kette um 99 Euro entscheiden konnte. Solche immens hohen Ausgaben gehören natürlich gründlich überlegt. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich jedoch noch nicht, dass ich mittlerweile schon fast Stammkunde bei den unterschiedlichsten Juwelieren bin. Endlich eine hübsche Kette gefunden machte ich mich auf den Weg nach Hause. Meine Freundin strahlte bis über beide Ohren und was soll ich sagen, bereits 2 Wochen später war die Kette spurlos verschwunden. So erging es mir eigentlich sehr oft in den letzten Jahren. Ohrringe, ein Armband, ein Ring und bereits zwei Halsketten sind verschwunden.

Es kann natürlich auch durchaus möglich sein, dass meine Freundin und die umliegenden Juweliere unter einer Decke stecken und sie eine kleine Provision erhält sobald ich einen neuen Schmuck kaufe. Die wildesten Fantasien kommen bereits in mir hoch. Was ich damit eigentlich sagen will, Frauen und Schmuck gehören laut meinen persönlichen Erfahrungen nicht zusammen. Das nächste Geschenk wird sicherlich ein Metalldetektor oder einfach ein schlichter Blumenstrauß werden.
Auf der Suche nach dem richtigen Schmuckstück, kann man zwar relativ schnell verzweifeln, allerdings darf man sich von der großen Auswahl an Schmuck auch nicht abschrecken lassen. Wenn man einmal die richtige Form oder Verarbeitungsvariante gefunden hat, fällt die Schmuckauswahl schnell viel leichter. Sobald Sie wissen, ob Sie eher der Typ für Ohrringe, Ketten oder Armbänder sind, wird die Schmuckauswahl schon deutlich eingegrenzt. Danach sollten Sie nur noch auf die Abstimmung einzelner Schmuckstücke auf den gesamten Look achten, denn nur so kann man verhindern, dass das Styling zu auffällig oder gar überladen wirkt. Auch wenn selbst das zu einem Trend werden kann.

Gegensätze ziehen sich an
Wie auch bei den Halsketten, ist das Filigrane bei den Armkettchen sehr stilsicher. Auch hier dürfen mehrere Kettchen miteinander gemixt und kombiniert werden. Allerdings weicht der Stil bei Handgelenkschmuck etwas ab. Nicht nur das feine, edle und schmale ist jetzt angesagt, sonder auch das genaue Gegenteil: Große schwere Armreifen oder Armspangen mit großen auffälligen Schmucksteinen. Ebenso sind die neuen Uhren mit großen Ziffernblätter und breiten Armbändern versehen – der sogenannte “Boyfriend-Style”.

Die Ohren stehen hinten an
Liebhaberinnen von Ohrschmuck werden in dieser Saison enttäuscht sein. Die Nachfrage nach auffälligen Ohrringen ist gesunken, hier werden momentan eher auf die schlichten und einfachen Ohrringe wie Creolen oder Stecker zurückgegriffen.
Manche Menschen haben zu Schmuck scheinbar ein etwas anderes Verhältnis. Ich rede jetzt nich von der Herrenuhr in einer Größe, mit der man eventuell andere körperlicher Defizite ausgleichen will. Oder Schmuckstücke, bei denen man sich fragt, wie die Trägerin noch gerade gehen kann? Einer meiner Freund schoss in Sachen Schmuck jedoch den Vogel ab.

Nennen wie ihn Mal einfach Lutz um ihm weitere Peinlichkeiten zu ersparen. Lutz ist eigentlich nicht so wirklich der Schmucktyp. Außer seinem Verlobungsring und eine Uhr habe ich ihn noch nie bewusst Schmuckstücke tragen sehen. Was man vielleicht auch noch wissen sollte zum besseren Verständnis: Lutz hört am liebsten Schlager. In unserem Freundeskreis haben wir so etwas wie eine Tradition. Einmal im Monat treffen sich die Männer um gemeinsam etwas zu unternehmen. Ausgleichende Gerechtigkeit ist, dass die Frauen den Abend nutzen, um ihrerseits auf die Piste zu gehen. Nun hatten wir an diesem einem Samstag geplant das Konzert einer Metalband zu besuchen. Keine bekannte, sondern eher eine die von Stadt zu Stadt tingelt. Wir uns also bei mir in der Wohnung zum Einstimmen versammelt und das in genretypischem Schwarz. Wie immer mussten wir auf Lutz warten. Irgendwann kam er dann doch und wir guckten uns erst an um uns dann vor lachen zu biegen.

Er hatte sich anscheinend sehr großzügig aus der Schmuckschatulle seiner Frau bedient. Ernsthaft hätte er noch ein Diadem mit einem Stern auf dem Kopf getragen hätte er glatt als Weihnachtsbaum durchgehen können. An jedem Arm mindestens drei Armreife, soviele Ketten, das Rapper neidisch darauf gewesen wären und zu allem Überfluss noch an jedem Ohr ein Hänger. Nachdem wir uns wieder eingekriegt hatten, fragten wir ihn, was das solle? Er meinte, dass man es doch so im Metal machen würde. Wir haben kurz überlegt, ob wir ihn so mitnehmen sollten. Haben und dann aber dagegen entschieden und ihn aufgeklärt, das es nicht so ist, wie er denkt. Mit trendigem Schmuck setzen Sie sich gekonnt in Szene. Mehr zum Thema